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Bonn-Castell

Aufnahme eines Bronzemodelles des römischen Lagers, vor Ort
Bild:

Modell des römischen Lagers, vor Ort

Legionslager Bonna

Das Legionslager Bonna im heutigen Stadtteil Bonn-Castell war eines der größten Legionslager im Römischen Reich. Es war von etwa 35-430 n. Chr. durchgehend belegt, insbesondere durch die angesehene Legio I Minervia. Die ehemalige Gliederung der antiken Anlage ist im heutigen Straßenbild noch gut zu erkennen. Das Lagerzentrum befand sich im Bereich der heutigen Kreuzung Römerstraße (ehemals via principalis) und Nordstraße/Badener Str. (letztere: ehemals via praetoria). Etwa 83 % des Lagers sind bis heute unterirdisch erhalten. Über das Gelände des ehemaligen Legionslagers verteilt finden sich Kopien römischer Inschriftensteine, der Nachbau eines römerzeitlichen Schwerlastkrans sowie die Rekonstruktion einer Soldatenunterkunft bzw. einer frühchristlichen Kirche.

Zugänglichkeit: öffentlich und privat

Hinweis: 
Die Fundplätze der UNESCO-Welterbestätte Niedergermanischen Limes (NGL) zeichnen sich alle durch eine sehr gute Erhaltung aus. Die archäologischen Strukturen liegen in der Regel geschützt im Boden und sind nur vereinzelt obertägig sichtbar. Bisher gibt es nur an wenigen Plätzen ein Informationsangebot, das über die Geschichte und Bedeutung des Ortes informiert. Eine flächendeckende Erschließung der Fundplätze durch Vermittlungs- und Präsentationsangebote ist jedoch in Vorbereitung.

Römer-Highlights in der Nähe
Römer-Highlights in Nordrhein-Westfalen

Turmteile Stadtmauer

Griechenpforte
50676 Köln
Deutschland

Teile eines Turms sind an der Griechenpforte erhalten

N 50°55'50" E 6°56'51"
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Stadtmauer / sog. „Sarg der Agrippina“

Komödienstr. 19
50667 Köln
Deutschland

Der runde Abschluss des Gebäudes Komödienstr. 19 ruht auf den Grundmauern eines Zwischenturmes der Stadtmauer; im Gehweg vor den Häusern Komödienstr. 43/45 ist ein ca. 6 m langes Teilstück der Stadtmauer konserviert.

N 50°56'29" E 6°57'17"
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Stadtmauer - Mühlenbach

zw. Mühlenbach 17 und 49
50676 Köln
Deutschland

In diesem Bereich ist die Stadtmauer über ca. 80 m zu verfolgen. Da sie als Rückwand der daran angebauten Häuser diente, ist die originale Oberfläche nur noch teilweise erhalten.

N 50°55'60" E 6°57'25"
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Villa rustica "Frauenthal"

südöstlich Carl-Schurz-Straße
50374 Erftstadt
Deutschland

Römisches Landgut, bewirtschaftet zwischen dem 2. und 4. Jh. nach Christus

N 50°48'28" E 6°48'20"
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Ausgrabungszone im Dom

Domkloster 4
50667 Köln
Deutschland

Vorgängerbauten des Kölner Doms sowie römisches Siedlungsareal

N 50°56'29" E 6°57'26"
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Dionysos-Mosaik, Römisch-Germanisches Museum der Stadt Köln

Roncalliplatz 4
50667 Köln
Deutschland

Mosaik im Hauptraum eines großen römischen Peristylhauses, seit 1946 zugänglich, mit Eröffnung 1974 ins Römisch-Germanische Museum (Stammhaus) integriert.

N 50°56'26" E 6°57'29"
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Badehaus einer villa rustica

Naherholungsgebiet Wurmtal, In der Schley 70
52531 Übach-Palenberg
Deutschland

Überreste des Badehauses eines römischen Gutshauses aus dem 2./3. Jh. Bild: Andreas Hillebrecht, CC BY-SA 3.0

N 50°55'48" E 6°5'35"
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Wachtturm (Rekonstruktion)

Am Reckberg, Grimlinghausen
41468 Neuss
Deutschland

Ende des 19. Jahrhunderts legte der Neusser Archäologe Constantin Koenen auf dem Reckberg die Fundamente eines Wachturms frei, der den Römern wohl auch zur Übermittlung von Signalen gedient hatte. 1991 errichtete man unweit dieser Fundstelle eine Rekonstruktion des Bauwerks.

N 51°10'13" E 6°46'40"
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Pfeiler-Rest Aquädukt Eifelwasserleitung

Berrenrather Str. 436
50937 Köln
Deutschland

Auf der Berrenrather Str. verlief ein flacher Aquädukt, der Wasser nach Köln transportierte. Ein Teil (Gußkern) eines Pfeilers dieser Brücke mit vielen Bögen ist oberirdisch erhalten, weitere Fundamente unterirdisch. Die Eifelwasserleitung. war mit einer Länge von 95,4 Kilometern der größte antike Technikbau nördlich der Alpen. Ab 80/90 n. Chr. versorgte sie die Colonia Claudia Ara Agrippinensium (CCAA), das heutige Köln, für rund 190 Jahre mit frischem Quellwasser.

N 50°54'38" E 6°55'2"
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Horrea (Speichergebäude) und Vorgängerbauten

An Groß St. Martin
50667 Köln
Deutschland

In der nach dem Krieg neu geschaffenen Krypta sind Reste des Wasserbeckens und der Lagerhäuser, die einst auf der Rheininsel lagen, sichtbar; die Außenmauern der Kirche ruhen noch heute auf den Mauern eines römischen Lagerhallenkomplexes.

N 50°56'19" E 6°57'42"
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